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ePower-Unit: Der elektrische Antrieb für Kleingeräte

Im Kommunalbereich, im Garten- und Landschaftsbau, überall werden sie eingesetzt: Kleingeräte wie Motorschubkarren, Hacken, Häcksler, mobile Bewässerungssysteme. Sie alle haben etwas gemeinsam, nämlich ihr standardisierter 4-Takt Benzinmotor von zwei bis fünf Kilowatt. Das geht aber auch anders.

Auch Kleinvieh macht Mist
Die Mobilitätsbranche steht unter starkem Druck, die CO2-Emissionen zu senken und so ersetzen Elektrofahrzeuge immer mehr Benzin oder Dieselmotoren. Doch in der Kommunalpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie in der Landwirtschaft werden ebenfalls zahlreiche Geräte mit standardisierten 4-Takt Benzinmotoren mit einer Leistung von zwei bis fünf Kilowatt verwendet. Es ist eine sehr begrenzte Auswahl an Motortypen von sehr wenigen Herstellern, die zum Einsatz kommt. Der Marktführer verkauft pro Jahr alleine in Europa 1,2 Millionen dieser Motoren an Gerätehersteller. In der Schweiz sind derzeit geschätzte 100‘000 Stück von diesem Hersteller im Einsatz. Durch diese zahlreichen Kleingeräte entstehen hohe Belastungen durch Abgase für die Umwelt und die Anwender*innen. Zusätzlich sind die Motoren sehr laut und der Einsatz von Benzin und Öl stellt ein lokales Umweltrisiko dar.

Einfach und unkompliziert elektrifiziert
Die durch das Ökozentrum entwickelte mit finanzieller Unterstützung der Klimastiftung Schweiz und der Fondation-Sur-la-Croix elektrische Antriebseinheit ist in Bauform, Leistung und Gewicht kompatibel zu den marktführenden Motorbaureihen. Dadurch können Hersteller ihre Geräte einfach und unkompliziert mit elektrischem Antrieb anbieten. Auch Altgeräte können so mühelos umgerüstet werden.

Im Sommer 2019 werden Feldtests durchgeführt. Die Serienproduktion ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

Ihre Ansprechpartnerin

Vögeli Mario

Vögeli Mario
dipl. Maschinenbau-Ingenieur FH

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